Bildungskonzept
KONZEPT FÜR DIE SICHERHEITSPOLITISCHE BILDUNGSARBEIT
gemäß § 2 Satzung FSH Stand: 31.07.2006
§ 1 GRUNDSÄTZE
1) Der Verein arbeitet überparteilich, überkonfessionell und ist der freiheitlichen demokratischen Grundordnung der Bundesrepublik Deutschland verpflichtet.
2) Alle geförderten Projekte im Bereich der Politischen Bildung müssen dem Prinzip des "Beutelsbacher Konsens" folgen, dem gemeinsamen Nenner der anerkannten Träger politischer Bildungsarbeit der Bundeszentrale für Politische Bildung und der Landeszentralen für Politische Bildung.
3) Projekte mit wissenschaftlichem Anspruch können nur gefördert werden, wenn sie über die unter § 1 Abs 2 genannte Bedingung hinaus den anerkannten akademischen, wissenschaftlichen und wissenschaftsethischen Standards gerecht werden.
4) Der Verein fördert keine Maßnahmen und Projekte, die dem Geist der
Europäischen Einigung, der transatlantischen Freundschaft, der Völkerverständigung oder dem Ansehen der Bundesrepublik Deutschland schaden zufügen können.
5) Bei der erstmaligen Gewährung von Zuwendungen für ein Projekt ist die
Zuverlässigkeit des neuen Antragstellers besonders zu prüfen. Die Förderung kann versagt werden, wenn Bedenken gegen die Zuverlässigkeit des Antragstellers bestehen.
6) Bei allen Zusagen von Fördermitteln ist der Empfänger darauf hinzuweisen, dass gegebenenfalls eine Projektevaluation, eine Begleitung oder ein Besuch durch einen Vertreter des FSH erfolgen kann.
7) Eine Förderung nur allgemeine Qualifikationen vermittelnder Projekte - ohne
direkte sicherheitspolitische Inhalte oder Bezüge - ist nicht zulässig.
8) Es können Veranstaltungen auf lokaler, regionaler, nationaler und internationaler Ebene gefördert werden.
§ 2 KOOPERATIONSPARTNER
1) Der FSH strebt dauerhafte Kooperationen an, um Projektformate inhaltlich und organisatorisch kontinuierlich weiter zu entwickeln und evaluieren zu können.
2) Nach dem Grundsatz der institutionellen Transparenz muss bei allen geförderten Projekten von Kooperationspartnern die anteilige Trägerschaft bzw. die Unterstützung durch den FSH unmissverständlich in Werbung und Berichterstattung erkennbar sein. Ein Kooperationspartner der Zuwendungen erhält, muss alle weiteren Förderer seines Projektes gegenüber dem FSH offenlegen. Förderverein Sicherheitspolitik an Hochschulen e.V.
3) Die Zusammenarbeit mit Kooperationspartnern muss beendet werden, wenn diese gegen die in § 1 genannten Grundsätze verstoßen und angesprochene Missstände nach einer Abmahnung nicht behoben worden sind.
4) Vom Bundesverband Sicherheitspolitik an Hochschulen geprüften und
anerkannten studentischen Hochschulgruppen kann im Rahmen einer dauerhaften Kooperation Unterstützung bei der Einrichtung des institutionellen Rahmens für sicherheitspolitische Bildungsarbeit gewährt werden.
§ 3 PROJEKTFORMATE
Der FSH unterstützt Projektformate in den folgenden Kategorien:
1) sicherheitspolitische Allgemeinbildung
Hierbei sind besonders Vortragsveranstaltungen, Podiumsdiskussionen, Seminare und Studienfahrten zu sehen.
2) sicherheitspolitische akademische Weiterbildung
Hierbei sind besonders Tagungen, Kolloquien, internationale Begegnungen und
Exkursionen zu sehen.
3) Weiterbildung für Mandatsträger sicherheitspolitischer studentischer Initiativen
Hierbei sind in besonders Schulungen in sicherheitspolitischer Rhetorik und Didaktik zu sehen sowie praxisorientierte Hintergrundseminare für die Pressearbeit.
4) Förderung von Publikationen,
Entweder Projekte im Rahmen der Schriftenreihe des FSH - "Wissenschaft &
Sicherheit", in einzelnen Publikationen, die dann dem Verein zuzurechnen sind oder elektronische Ressourcen.
§ 4 PROJEKTTHEMEN
Grundsätzlich können Zuwendungen für Projekte zu allen sicherheitspolitischen Themen beantragt werden. Der FSH legt den Schwerpunkt seiner Fördertätigkeit jedoch auf Projekte, die eine besondere aktuelle gesellschaftliche oder internationale Bedeutung haben.
Diese Schwerpunktthemen legt der Vorstand des FSH fest:
- Deutschlands Rolle in der Welt / Deutschlands strategische Interessen
- Die Entwicklung einer europäischen Sicherheits- und Verteidigungsidentität
- Innere und Äußere Sicherheit Deutschlands im Zeichen der Globalisierung
- "Der Westen" und der Islam: Dialog oder Konfrontation ?
- Chancen und Probleme Ost- und Südosteuropas
Projekte in dem Themengebiet Ost- und Südosteuropa sollen nach Möglichkeit mit internationalen Begegnungen junger Studierender verbunden sein.







